Monitoring Verarbeitung Check21 Führungskräfte und Fachbereiche



Am 28. Oktober 2004 wurde für das Scheck-Clearing-Verfahren im Rahmen des 21st Century Act – Check 21 – als Gesetz verabschiedet. Das wesentliche hierbei ist, dass das elektronisch erstellte Bild (Image) eines Schecks als legaler Ersatz für das Original genutzt werden kann. Das bedeutet, dass der Versand des tatsächlichen Schecks an die bezogene Bank nicht mehr notwendig ist, um den Betrag einzuziehen.

Heute werden in den USA jährlich über 40 Milliarden Schecks ausgestellt. Obwohl das Gesetz Check 21 nicht vorschreibt, elektronische Images zu nutzen, führen Banken zusehend dieses Verfahren ein und zwar aus dem Bedarf nach:

einem System mit weniger fehleranfälligen Unterbrechungen
einer Möglichkeit die Versandkosten zu sparen
einem Weg die Betrugsmöglichkeiten einzuschränken
der Notwenigkeit generell Kosten zu senken und Verzögerungen in der Verarbeitung zu vermeiden


Das Gesetz Check 21 ändert auch die Art und Weise, wie strittige Konto-Transaktionen gehandhabt werden. Bei einer Reklamation hat die Bank lediglich 10 Tage Zeit für Untersuchungen, um diese zu verifizieren. Wenn eine Bank innerhalb dieses Zeitrahmens nicht die Richtigkeit dieser Transaktion bestätigen kann, dann profitiert der Kontoinhaber von diesem zweifelhaften Umstand.

Es gibt sicherlich Vorteile Check 21 einzusetzen, aber diese ersetzen nicht die Notwendigkeit, die damit verbunden Risiken zu managen. Zunächst müssen neue Prozesse, Software und Hardware implementiert werden. Dann, obwohl das Wissen um die Verarbeitung von Schecks in Papierform vorhanden ist, muss von Anfang bei der Nutzung von Check 21 Image-Verarbeitung einiges Neues gelernt und berücksichtigt werden. Die Möglichkeiten von Unterbrechungen bei den Services und Ausfällen verbunden mit Strafzahlungen treten einfach schneller auf und kommen vor allem aus unerwarteten Quellen, die man vorher nicht hatte bzw. die in diesem sehr automatisierten Ablauf neu sind. Der Bedarf nach real-time Monitoring Lösungen ist wesentlich größer und wir zu einem Muss.

Natürlich spielt das Timing eine wichtige Rolle. Für die Clearing Institute und die staatlichen Banken gibt es feste Termine und für die Teilnehmer existieren vertragliche Verpflichtungen, die es einzuhalten gilt. Zum Beispiel werden alle Vorgänge, die nicht rechtzeitig vor dem festgelegten Tagestermin vorgelegt wurden, nicht tagesgleich bearbeitet und abgerechnet sondern werden auf den nächsten Arbeitstag geschoben. Auch gibt es monetäre Anreize, da die staatlichen Banken (Fed) durch günstigere Gebühren, die Teilnehmer motivieren, möglichst früh am Tage mit der Verarbeitung zu beginnen.

Man erwartet zukünftig noch mehr Anreise für die meisten Finanzinstitute. Die Imageverarbeitung wird sich weiter in den Organisationen verbreiten, was auch für die Kunden gelten wird. Imagefähige ATMs sind bereits installiert, Image Scanner stehen bereits den betroffenen Bankmitarbeitern zur Verfügung und werden auch sicherlich auch ihren Weg in Niederlassungen mit kleinerem Volumen finden. Die Veränderungen und Herausforderungen werden weitergehen und werden für die nächste Dekade neben den Vorteilen auch bringen.

So großartig diese neue Imageverarbeitung ist, Sie ist weniger planbar als die Verarbeitung von Papierschecks. Die Führungskräfte werden erkennen, dass Sie mit Herausforderungen konfrontiert werden, die Sie sich heute noch nicht vorstellen können. Manuelles Monitoring wird immer schwerfälliger, teurer und uneffizienter.

Was real-time Management für Sie bedeutet ?

BusinessBridge BusinessVision für das Monitoring der Scheckverarbeitung erlaubt Ihnen die real-time und end-to-end Sicht auf den gesamten Prozess. Die Lösung basiert auf der in dieser Form einmaligen Business Activity Monitoring (BAM) Plattform von Systar, die BAM Expertenwissen mit einer Knowledgeware verbindet. Die Knowledgeware ist eine Sammlung von Objekten, Key Performance Indikatoren (KPIs), Regelwerke für Analysen und Auswertungen und Komponenten für die Visualisierung, die Ihnen die Perspektiven und Sichten in Ihre Prozesse gewährleisten.

Zum Beispiel können Sie die Menge der Aktivitäten und die Geschwindigkeit mit der Schecks verarbeitet werden in real-time ermitteln und direkt beeinflussen. So können Sie sehen, ob ein Prozess störungsfrei läuft, ob sich bereits erste Anzeichen für Störungen ergeben oder ob es zu Unterbrechungen kommt. In allen Problemfällen werden Sie Ziel gerichtet und exakt zu den Ursachen geführt. So lassen sich Störungen rechtzeitig beheben, bevor diese zu größeren Ausfällen mit eventuellen Strafzahlungen führen.

Im Wesentlichen erlaubt Ihnen die Systar real-time Monitoring Lösung für die Scheckverarbeitung folgende Punkte:

Ermittlung, ob die eingegangenen Images erwartungsgemäß ankommen
Vergleich der aktuellen Situationen mit den normalen Verhaltensmustern
Verifizierung, ob die Volumen der Images und die eingegangenen Volumen normal sind
Frühwarnsystem über Qualitätsproblemen bei den angelieferte Images, sei es von eigenen oder von Automaten der Geschäftspartner
Ermittlung, ob die ankommenden Volumen der Partner normal sind
sofortige Benachrichtigung über vermisste Dateien, die bereits angeliefert sein sollten
Absicherung, dass die ICL Verarbeitung normal läuft und zeitgerecht liefert
Darüber hinaus sind Sie in der Lage kritische, real-time Analysen durchzuführen, die folgende Themen einschließen
Analyse der Auswirkungen. Sie ermitteln die Auswirkungen von einem Problem auf den Ablauf Ihres Zahlungsprozesses oder auf festgelegte KPIs.
Ursachenanalyse. Sie analysieren in Real-time die Gründe für ein Problem, ob es eine technisches oder ein geschäftliches Problem ist und sie werden direkt zur Problemidentifikation geführt.
Risikoanalyse und Vorhersage. Wenn ein Problem auftritt, dann ermitteln Sie umgehend die Risiken für Ihren Prozess, so dass Sie nun die Zeit und Ressourcen haben, das Problem zu lösen, bevor es zu Strafzahlungen kommt und Sie sich so pro-aktiv mit der Vermeidung von Problemen beschäftigen.
Analyse der Schwellwerte bzw. der Schwellbereiche. Sie bestimmen mit den Schwellwerten das normale Verhalten und vergleichen dann das aktuelle Verhalten mit diesen.